Fahrwerksservice

Das tat weh…

Dir graut es schon vor dem nächsten Sprung, dem größten dieser Strecke. Aber es hilft ja nichts: Du gibst Gas und beschleunigst dein Bike über die Welle. Der Moment, in dem du abhebst fühlst sich an, als ob du fliegen könntest! Aber die Landung ist weniger schön: Du krachst so unsanft auf den Boden, dass du unbeabsichtigt mit dem Steißbein auf dem Bike aufschlägst. Das tut richtig weh!

Zugegeben: Du bist mit 100 kg Lebendgewicht nicht gerade der leichteste Fahrer im Teilnehmerfeld. Aber das Problem muss sich doch irgendwie beheben lassen?! Die Dämpfung kann doch eingestellt werden, oder nicht?!

Du hast bereits die mitgelieferte Anleitung deines Bikes studiert; die ist aber auf Englisch und du bist daraus nicht schlau geworden. Jetzt bist du ziemlich ratlos. Aber nicht verzagen. Wir von Offroad Moto-Parts haben für dich die wichtigsten Infos in Sachen Fahrwerk zusammengestellt - ohne großes Fachchinesisch.

Fahrwerk abstimmen

Die Performance deines Fahrwerks steht und fällt mit der richtigen Federrate. Die ist abhängig vom Gewicht des Fahrers, inklusive aller getragenen Ausrüstung. Ein schwerer Fahrer braucht logischerweise eine härtere Federung, während ein Leichtgewicht von 65 kg eine viel weichere Federung benötigt!

Soweit kein Hexenwerk. Das Problem ist nur: Die Hersteller stellen ab Werk fast immer eine mittelharte Federrate ein, also quasi das statistische Mittel. Das ist dann zwar für relativ viele Fahrer akzeptabel, aber eben nicht optimal. Und die richtig großen Junges bzw. die Leichtgewichte haben Pech gehabt.

Ganz grob kann man sagen: Wenn der Fahrer in voller Montur auf dem Bike sitzt, dann sollte der Durchhang bei ca. 100-105 mm liegen. Weniger als 100 mm, und es ist Zeit für eine weichere Feder. Mehr als 105 mm, und eine härtere Feder ist gefragt.

Aber das Gewicht des Fahrers ist noch nicht alles: Auch die gefahrene Strecke hat einen Einfluss auf die Federung. Eine weiche Sandpiste erfordert mehr Durchhang als ein harter Untergrund! Und bei einem Schlammrennen musst du mitberücksichtigen, dass dein Bike nach wenigen Runden mehr wiegt als zu Beginn – im Idealfall erhöht man also vor dem Rennen etwas die Federvorspannung.

Apropos Federvorspannung: Darauf achten die meisten Fahrer überhaupt nicht. Sie verwechseln die Vorspannung immer mit der Härte der verbauten Feder – das ist aber nicht dasselbe! Die Federvorspannung bezeichnet, wie weit die Länge der Feder im eingebauten Zustand vom nicht-verbauten Zustand abweicht. Je mehr Vorspannung besteht, desto mehr Kraft ist nötig, um die Federung anzusprechen; bei geringer Vorspannung spricht die Federung logischerweise schneller an. Die Härte der verbauten Feder bleibt davon aber unberührt!

Geheimwaffe WP-Trax

Wir haben noch einen Spezialtipp für dich: Wenn du dir einen echten technischen Vorteil fürs nächste Rennen verschaffen möchtest, empfehlen wir dir in Sachen Federbein ein selbst-regulierendes WP-Trax-System. Diese Federbeine von WP Suspension erhöhen den Grip deines Bikes auf der Strecke gewaltig! Lies dir mal online ein paar Erfahrungsberichte von Fahrern dazu durch - das ist echt eine kleine Revolution.

Das Ganze basiert auf einem extrem kompakten mechanischen System, welches in das Unterteil des Federbeins integriert wurde. Beim Überfahren einer Bodenwelle erkennt das System den Druckverlust und aktiviert den Mechanismus, welcher das Hinterrad im Bruchteil einer Sekunde zurück auf den Boden drückt. Hierdurch wird in jeder Fahrsituation eine optimale Traktion gewährleistet. Übrigens war auch Stefan Everts an der Entwicklung beteiligt.

Wartungsintervalle Fahrwerk

Einer der besten Ratschläge, den wir dir geben können: Halte deine Wartungsintervalle akribisch ein. Wir verstehen, dass viele Fahrer nicht unbedingt im Geld schwimmen – aber wenn dir vorzeitig die Gabel bricht oder ein Stoßdämpfer den Geist aufgibt, dann wird das 10x teurer, als wenn du regelmäßig zur Wartung fährst. Ungewartet gehen Fahrwerkteile sehr schnell kaputt – das Material wird einfach extrem belastet. Also, langfristig denken, zur Wartung fahren und effektiv Geld sparen!

Hier eine Aufstellung der von uns empfohlenen Wartungsintervalle:

Gabel: MX/Enduro

  • Rennstrecke: Nach 12 Stunden Einsatz
  • Enduro: Nach 15-20 Stunden Einsatz

Gabel: Supermoto/Straßenmotorräder

  • Supermoto: Nach 30 Stunden Einsatz
  • Straße: Einmal jährlich oder nach 20.000 Km

Stoßdämpfer: MX/Enduro

  • Rennstrecke: Nach 25-30 Stunden Einsatz
  • Enduro: Einmal jährlich oder nach 60 Stunden Einsatz

Stoßdämpfer: Supermoto/Straßenmotorräder

  • Supermoto: Einmal jährlich oder nach 40 Stunden Einsatz
  • Straße: Einmal jährlich oder nach 20.000 Km

Regelmäßige Inspektion

Die folgenden Teile solltest du regelmäßig selbst checken oder einer professionellen Inspektion unterziehen lassen, z.B. bei offroad-moto.de:

  • Lager auf Spiel kontrollieren
  • Dichte der Kolbenstange kontrollieren
  • Auf Beschädigungen an der Außenseite der Stoßdämpfer kontrollieren
  • Schrauben und/oder Muttern auf festen Sitz kontrollieren
  • Gummipuffer auf Verschleiß kontrollieren
  • Stoßdämpferschlauch auf Beschädigungen kontrollieren

Noch ein letzter Tipp: Falls du einen Dampfstrahler zum Reinigen deines Fahrwerks verwendest – richte den nicht auf die beweglichen Stellen wie Umlenkung, PDS Lager, Lenkkopflager oder Radlager; die mögen das gar nicht!

Und wie geht's jetzt weiter?

Ganz einfach: Du baust am besten noch heute die betroffenen Teile aus, füllst dieses Formular * aus und schickst beides per Post an:

* Zum Öffnen wird der Adobe Acrobat Reader benötigt. Kostenloser Download hier: https://get.adobe.com/de/reader/

Wir warten bei uns in der Werkstatt deine Gabeln und Federbeine, damit du dir sicher kannst, dass beim nächsten Rennen alles passt. Dann klappt's auch mit der sanften Landung!

Das tat weh… Dir graut es schon vor dem nächsten Sprung, dem größten dieser Strecke. Aber es hilft ja nichts: Du gibst Gas und beschleunigst dein Bike über die Welle. Der Moment, in dem du... mehr erfahren »
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Fahrwerksservice

Das tat weh…

Dir graut es schon vor dem nächsten Sprung, dem größten dieser Strecke. Aber es hilft ja nichts: Du gibst Gas und beschleunigst dein Bike über die Welle. Der Moment, in dem du abhebst fühlst sich an, als ob du fliegen könntest! Aber die Landung ist weniger schön: Du krachst so unsanft auf den Boden, dass du unbeabsichtigt mit dem Steißbein auf dem Bike aufschlägst. Das tut richtig weh!

Zugegeben: Du bist mit 100 kg Lebendgewicht nicht gerade der leichteste Fahrer im Teilnehmerfeld. Aber das Problem muss sich doch irgendwie beheben lassen?! Die Dämpfung kann doch eingestellt werden, oder nicht?!

Du hast bereits die mitgelieferte Anleitung deines Bikes studiert; die ist aber auf Englisch und du bist daraus nicht schlau geworden. Jetzt bist du ziemlich ratlos. Aber nicht verzagen. Wir von Offroad Moto-Parts haben für dich die wichtigsten Infos in Sachen Fahrwerk zusammengestellt - ohne großes Fachchinesisch.

Fahrwerk abstimmen

Die Performance deines Fahrwerks steht und fällt mit der richtigen Federrate. Die ist abhängig vom Gewicht des Fahrers, inklusive aller getragenen Ausrüstung. Ein schwerer Fahrer braucht logischerweise eine härtere Federung, während ein Leichtgewicht von 65 kg eine viel weichere Federung benötigt!

Soweit kein Hexenwerk. Das Problem ist nur: Die Hersteller stellen ab Werk fast immer eine mittelharte Federrate ein, also quasi das statistische Mittel. Das ist dann zwar für relativ viele Fahrer akzeptabel, aber eben nicht optimal. Und die richtig großen Junges bzw. die Leichtgewichte haben Pech gehabt.

Ganz grob kann man sagen: Wenn der Fahrer in voller Montur auf dem Bike sitzt, dann sollte der Durchhang bei ca. 100-105 mm liegen. Weniger als 100 mm, und es ist Zeit für eine weichere Feder. Mehr als 105 mm, und eine härtere Feder ist gefragt.

Aber das Gewicht des Fahrers ist noch nicht alles: Auch die gefahrene Strecke hat einen Einfluss auf die Federung. Eine weiche Sandpiste erfordert mehr Durchhang als ein harter Untergrund! Und bei einem Schlammrennen musst du mitberücksichtigen, dass dein Bike nach wenigen Runden mehr wiegt als zu Beginn – im Idealfall erhöht man also vor dem Rennen etwas die Federvorspannung.

Apropos Federvorspannung: Darauf achten die meisten Fahrer überhaupt nicht. Sie verwechseln die Vorspannung immer mit der Härte der verbauten Feder – das ist aber nicht dasselbe! Die Federvorspannung bezeichnet, wie weit die Länge der Feder im eingebauten Zustand vom nicht-verbauten Zustand abweicht. Je mehr Vorspannung besteht, desto mehr Kraft ist nötig, um die Federung anzusprechen; bei geringer Vorspannung spricht die Federung logischerweise schneller an. Die Härte der verbauten Feder bleibt davon aber unberührt!

Geheimwaffe WP-Trax

Wir haben noch einen Spezialtipp für dich: Wenn du dir einen echten technischen Vorteil fürs nächste Rennen verschaffen möchtest, empfehlen wir dir in Sachen Federbein ein selbst-regulierendes WP-Trax-System. Diese Federbeine von WP Suspension erhöhen den Grip deines Bikes auf der Strecke gewaltig! Lies dir mal online ein paar Erfahrungsberichte von Fahrern dazu durch - das ist echt eine kleine Revolution.

Das Ganze basiert auf einem extrem kompakten mechanischen System, welches in das Unterteil des Federbeins integriert wurde. Beim Überfahren einer Bodenwelle erkennt das System den Druckverlust und aktiviert den Mechanismus, welcher das Hinterrad im Bruchteil einer Sekunde zurück auf den Boden drückt. Hierdurch wird in jeder Fahrsituation eine optimale Traktion gewährleistet. Übrigens war auch Stefan Everts an der Entwicklung beteiligt.

Wartungsintervalle Fahrwerk

Einer der besten Ratschläge, den wir dir geben können: Halte deine Wartungsintervalle akribisch ein. Wir verstehen, dass viele Fahrer nicht unbedingt im Geld schwimmen – aber wenn dir vorzeitig die Gabel bricht oder ein Stoßdämpfer den Geist aufgibt, dann wird das 10x teurer, als wenn du regelmäßig zur Wartung fährst. Ungewartet gehen Fahrwerkteile sehr schnell kaputt – das Material wird einfach extrem belastet. Also, langfristig denken, zur Wartung fahren und effektiv Geld sparen!

Hier eine Aufstellung der von uns empfohlenen Wartungsintervalle:

Gabel: MX/Enduro

  • Rennstrecke: Nach 12 Stunden Einsatz
  • Enduro: Nach 15-20 Stunden Einsatz

Gabel: Supermoto/Straßenmotorräder

  • Supermoto: Nach 30 Stunden Einsatz
  • Straße: Einmal jährlich oder nach 20.000 Km

Stoßdämpfer: MX/Enduro

  • Rennstrecke: Nach 25-30 Stunden Einsatz
  • Enduro: Einmal jährlich oder nach 60 Stunden Einsatz

Stoßdämpfer: Supermoto/Straßenmotorräder

  • Supermoto: Einmal jährlich oder nach 40 Stunden Einsatz
  • Straße: Einmal jährlich oder nach 20.000 Km

Regelmäßige Inspektion

Die folgenden Teile solltest du regelmäßig selbst checken oder einer professionellen Inspektion unterziehen lassen, z.B. bei offroad-moto.de:

  • Lager auf Spiel kontrollieren
  • Dichte der Kolbenstange kontrollieren
  • Auf Beschädigungen an der Außenseite der Stoßdämpfer kontrollieren
  • Schrauben und/oder Muttern auf festen Sitz kontrollieren
  • Gummipuffer auf Verschleiß kontrollieren
  • Stoßdämpferschlauch auf Beschädigungen kontrollieren

Noch ein letzter Tipp: Falls du einen Dampfstrahler zum Reinigen deines Fahrwerks verwendest – richte den nicht auf die beweglichen Stellen wie Umlenkung, PDS Lager, Lenkkopflager oder Radlager; die mögen das gar nicht!

Und wie geht's jetzt weiter?

Ganz einfach: Du baust am besten noch heute die betroffenen Teile aus, füllst dieses Formular * aus und schickst beides per Post an:

* Zum Öffnen wird der Adobe Acrobat Reader benötigt. Kostenloser Download hier: https://get.adobe.com/de/reader/

Wir warten bei uns in der Werkstatt deine Gabeln und Federbeine, damit du dir sicher kannst, dass beim nächsten Rennen alles passt. Dann klappt's auch mit der sanften Landung!

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