Kurbelwelleninstandsetzung

Neulich auf der Rennstrecke: Du lässt dein Bike im Stand laufen, und es macht wie immer dieses komische Geräusch. Aber heute hörst du das Geräusch auch beim Fahren - und zwar richtig laut!

Sicherheitshalber verlässt du die Strecke. Ein erfahrener Rennkollege nimmt dich zur Seite und meint: „Hör mal zu, das klingt nicht gesund. Wenn ich du wäre, würde ich mal die Kurbelwelle durchchecken lassen. Ich hatte auch mal so ein Geräusch, und bei mir war das Pleuel hinüber.“

Dir läuft es kalt den Rücken runter – was das wohl wieder kosten wird?!

Dein Kollege scheint dir deine Sorgen angesehen zu haben, denn er sagt: „Schau mal bei offroad-moto.de. Die reparieren dir das echt günstig, statt dir irgendwelche teuren Neuteile aufzuschwatzen.“

Reparieren oder neu kaufen?

Okay, dir hat es die Kurbelwelle zerlegt. Die große Frage, die sich jetzt stellt:

"Brauche ich eine neue Kurbelwelle? Oder kann man das auch günstig reparieren?"

Ganz grundsätzlich: Bei den heutigen modernen Motorrädern ist die Instandsetzung der Kurbelwelle bei fast allen Modellen möglich. Statt gleich teuer irgendwelche Neuteile zu kaufen, schick uns das Teil einfach per Post zu, und wir schauen uns das an. In den meisten Fällen kriegen wir das wieder hin. Und du zahlst nur einen Bruchteil dessen, was du für den Einbau des Neuteils hinlegen müsstest.

„Aber taugt das dann auch was?“

Aber klar. Wichtig ist aber, dass die Instandsetzung der Kurbelwelle wirklich von einem Spezialisten durchgeführt wird. Zu oft erleben wir den Fall, dass Hobbyschrauber das selber machen wollen, weil sie schonmal die Kurbelwelle beim Auto gerichtet haben – und plötzlich ist der ganze Motor hin! Es gibt schon beträchtliche Unterschiede zwischen einer PKW-Kurbelwelle und einer Motorrad-Kurbelwelle. Wer sich da nicht wirklich auskennt, macht es nur schlimmer!

Für den Fall, dass auch das Pleuel ausgetauscht werden muss, verbauen wir nur Markenprodukte von Prox, Wössner oder Wiseco. Das sind seit Jahren die Top-Hersteller für den Rennsport-Bereich. Wenn das richtig gemacht wird, ist die Kurbelwellenübertragung anschließend wieder wie neu. Da brauchst du dir also keine Sorgen zu machen.

„Und was passiert jetzt genau bei einer Kurbelwelleninstandsetzung?“

Um genau zu sein, gibt es nicht das Kurbelwellen-Problem. Man muss zwischen 2 Fällen unterscheiden: Entweder gibt es ein Problem mit dem Lagersitz des Kurbelwellenlagers; oder das Pleuel, also die Übertragungsstück zwischen Kolben und Kurbelwelle, ist hinüber.

Die 2 typischen Kurbelwellen-Probleme

Schauen wir uns das erste Szenario an.

1. Lagersitz-Reparatur

Spinnt der Lagersitz, dann liegt das normalerweise daran, dass er durch Abnutzung unter dem Sollmaß liegt. Das äußert sich z.B. so, dass der Kurbelwellenstumpf, auf welcher die Kurbelwellenlager sitzen, verschlissen oder beschädigt ist.

Aber statt jetzt gleich neu zu kaufen, kann man auch einfach mit moderner Metallspritztechnik nachhelfen. Durch das Auftragen einer Metalllegierung kann man den Lagersitz wieder auf das richtige Maß beschichten.

Ganz wichtig: Wenn diese Reparatur durchgeführt wurde, ist bei der Montage unbedingt darauf zu achten, dass die Kurbelwelle ohne Kraftaufwand in die Kurbelwellenlager gleitet. Das erreicht man, indem man die Kurbelwellenlager mit einem Heißluftföhn auf ca. 80-90° erwärmt und dann die Kurbelwelle vorsichtig in das Lager einführt. Sollte dies nicht beachtet werden, wird die während der Reparatur aufgetragene Legierung beschädigt - und der Kurbelwellenstumpf hat wieder zu viel Luft im Lager. Man kann dann wieder von vorne anfangen!

Deshalb ist es so wichtig, dass bei der Montage der Kurbelwelle alle Bauteile ohne Kraftaufwand oder Gewalt montiert werden – daher der Trick mit der Erwärmung.

2. Pleuel-Reparatur

Der andere typische Fall bei Kurbelwellenproblemen: Das Pleuel hat was abgekriegt. Und auch hier gibt es einige Dinge zu beachten, die Hobbyschrauber gerne übersehen. Man sollte z.B. unbedingt vor der Demontage der Kurbelwellenwangen zuerst die Gesamtbreite der Kurbelwelle ermitteln. Das ist wichtig für die spätere Montage der Kurbelwelle im Kurbelwellengehäuse, in Hinblick auf das Axialspiel. Bei den meisten Viertaktmotoren kann das Axialspiel durch Distanzscheiben eingestellt werden. Bei Zweitaktmotoren ist dagegen bei richtiger Montage der Kurbelwellenwangen unter Beachtung der Baubreite ein Ausdistanzieren gar nicht nötig. Hier macht sich das Ausmessen also bezahlt!

Ein weiterer Trick: Wenn das Pleuel ausgetauscht wurde, sollte unbedingt noch die Kurbelwelle feingewuchtet werden. Durch das Auswuchten werden die Kurbelwellenlager und andere Bauteile im Motor deutlich entlastet - denn jede Unwucht verkürzt die Lebensdauer der Bauteile.

Und wie geht's jetzt weiter?

Ganz einfach: Du baust am besten noch heute die betroffenen Teile aus, füllst dieses Formular * aus und schickst beides per Post an: Offroad Moto-Parts, Willerszell 6, 94347 Ascha

* Zum Öffnen wird der Adobe Acrobat Reader benötigt. Kostenloser Download hier: https://get.adobe.com/de/reader/

Falls die Kurbelwelle repariert werden kann (was meistens der Fall ist), schicken wir dir das einsatzbereite Teil so schnell als möglich zurück; oft in weniger als ein bis zwei Wochen! Bei geringem Aufwand bist du manchmal schon mit unter 200 € dabei. Im Vergleich: Für den Einbau eines Neuteils berechnen dir viele Händler bis zu 600 €!
Wir meinen: Spar dir das Geld für teure Neuteile, und investier die Kohle lieber in die nächste Turnieranmeldung. Und jetzt ab auf die Rennstrecke!

 

Neulich auf der Rennstrecke: Du lässt dein Bike im Stand laufen, und es macht wie immer dieses komische Geräusch. Aber heute hörst du das Geräusch auch beim Fahren - und zwar richtig laut!... mehr erfahren »
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Kurbelwelleninstandsetzung

Neulich auf der Rennstrecke: Du lässt dein Bike im Stand laufen, und es macht wie immer dieses komische Geräusch. Aber heute hörst du das Geräusch auch beim Fahren - und zwar richtig laut!

Sicherheitshalber verlässt du die Strecke. Ein erfahrener Rennkollege nimmt dich zur Seite und meint: „Hör mal zu, das klingt nicht gesund. Wenn ich du wäre, würde ich mal die Kurbelwelle durchchecken lassen. Ich hatte auch mal so ein Geräusch, und bei mir war das Pleuel hinüber.“

Dir läuft es kalt den Rücken runter – was das wohl wieder kosten wird?!

Dein Kollege scheint dir deine Sorgen angesehen zu haben, denn er sagt: „Schau mal bei offroad-moto.de. Die reparieren dir das echt günstig, statt dir irgendwelche teuren Neuteile aufzuschwatzen.“

Reparieren oder neu kaufen?

Okay, dir hat es die Kurbelwelle zerlegt. Die große Frage, die sich jetzt stellt:

"Brauche ich eine neue Kurbelwelle? Oder kann man das auch günstig reparieren?"

Ganz grundsätzlich: Bei den heutigen modernen Motorrädern ist die Instandsetzung der Kurbelwelle bei fast allen Modellen möglich. Statt gleich teuer irgendwelche Neuteile zu kaufen, schick uns das Teil einfach per Post zu, und wir schauen uns das an. In den meisten Fällen kriegen wir das wieder hin. Und du zahlst nur einen Bruchteil dessen, was du für den Einbau des Neuteils hinlegen müsstest.

„Aber taugt das dann auch was?“

Aber klar. Wichtig ist aber, dass die Instandsetzung der Kurbelwelle wirklich von einem Spezialisten durchgeführt wird. Zu oft erleben wir den Fall, dass Hobbyschrauber das selber machen wollen, weil sie schonmal die Kurbelwelle beim Auto gerichtet haben – und plötzlich ist der ganze Motor hin! Es gibt schon beträchtliche Unterschiede zwischen einer PKW-Kurbelwelle und einer Motorrad-Kurbelwelle. Wer sich da nicht wirklich auskennt, macht es nur schlimmer!

Für den Fall, dass auch das Pleuel ausgetauscht werden muss, verbauen wir nur Markenprodukte von Prox, Wössner oder Wiseco. Das sind seit Jahren die Top-Hersteller für den Rennsport-Bereich. Wenn das richtig gemacht wird, ist die Kurbelwellenübertragung anschließend wieder wie neu. Da brauchst du dir also keine Sorgen zu machen.

„Und was passiert jetzt genau bei einer Kurbelwelleninstandsetzung?“

Um genau zu sein, gibt es nicht das Kurbelwellen-Problem. Man muss zwischen 2 Fällen unterscheiden: Entweder gibt es ein Problem mit dem Lagersitz des Kurbelwellenlagers; oder das Pleuel, also die Übertragungsstück zwischen Kolben und Kurbelwelle, ist hinüber.

Die 2 typischen Kurbelwellen-Probleme

Schauen wir uns das erste Szenario an.

1. Lagersitz-Reparatur

Spinnt der Lagersitz, dann liegt das normalerweise daran, dass er durch Abnutzung unter dem Sollmaß liegt. Das äußert sich z.B. so, dass der Kurbelwellenstumpf, auf welcher die Kurbelwellenlager sitzen, verschlissen oder beschädigt ist.

Aber statt jetzt gleich neu zu kaufen, kann man auch einfach mit moderner Metallspritztechnik nachhelfen. Durch das Auftragen einer Metalllegierung kann man den Lagersitz wieder auf das richtige Maß beschichten.

Ganz wichtig: Wenn diese Reparatur durchgeführt wurde, ist bei der Montage unbedingt darauf zu achten, dass die Kurbelwelle ohne Kraftaufwand in die Kurbelwellenlager gleitet. Das erreicht man, indem man die Kurbelwellenlager mit einem Heißluftföhn auf ca. 80-90° erwärmt und dann die Kurbelwelle vorsichtig in das Lager einführt. Sollte dies nicht beachtet werden, wird die während der Reparatur aufgetragene Legierung beschädigt - und der Kurbelwellenstumpf hat wieder zu viel Luft im Lager. Man kann dann wieder von vorne anfangen!

Deshalb ist es so wichtig, dass bei der Montage der Kurbelwelle alle Bauteile ohne Kraftaufwand oder Gewalt montiert werden – daher der Trick mit der Erwärmung.

2. Pleuel-Reparatur

Der andere typische Fall bei Kurbelwellenproblemen: Das Pleuel hat was abgekriegt. Und auch hier gibt es einige Dinge zu beachten, die Hobbyschrauber gerne übersehen. Man sollte z.B. unbedingt vor der Demontage der Kurbelwellenwangen zuerst die Gesamtbreite der Kurbelwelle ermitteln. Das ist wichtig für die spätere Montage der Kurbelwelle im Kurbelwellengehäuse, in Hinblick auf das Axialspiel. Bei den meisten Viertaktmotoren kann das Axialspiel durch Distanzscheiben eingestellt werden. Bei Zweitaktmotoren ist dagegen bei richtiger Montage der Kurbelwellenwangen unter Beachtung der Baubreite ein Ausdistanzieren gar nicht nötig. Hier macht sich das Ausmessen also bezahlt!

Ein weiterer Trick: Wenn das Pleuel ausgetauscht wurde, sollte unbedingt noch die Kurbelwelle feingewuchtet werden. Durch das Auswuchten werden die Kurbelwellenlager und andere Bauteile im Motor deutlich entlastet - denn jede Unwucht verkürzt die Lebensdauer der Bauteile.

Und wie geht's jetzt weiter?

Ganz einfach: Du baust am besten noch heute die betroffenen Teile aus, füllst dieses Formular * aus und schickst beides per Post an: Offroad Moto-Parts, Willerszell 6, 94347 Ascha

* Zum Öffnen wird der Adobe Acrobat Reader benötigt. Kostenloser Download hier: https://get.adobe.com/de/reader/

Falls die Kurbelwelle repariert werden kann (was meistens der Fall ist), schicken wir dir das einsatzbereite Teil so schnell als möglich zurück; oft in weniger als ein bis zwei Wochen! Bei geringem Aufwand bist du manchmal schon mit unter 200 € dabei. Im Vergleich: Für den Einbau eines Neuteils berechnen dir viele Händler bis zu 600 €!
Wir meinen: Spar dir das Geld für teure Neuteile, und investier die Kohle lieber in die nächste Turnieranmeldung. Und jetzt ab auf die Rennstrecke!

 

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